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Staatliches Museum für Völkerkunde München
Kunst und Kultur aus Afrika • Asien • Amerika • Ozeanien


 



"african grooves"

Eine Konzertreihe im Staatlichen Museum für Völkerkunde

Veranstalter: Staatliches Museum für Völkerkunde München in Kooperation mit der Musikagentur Tradutrad und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München  

Programm 2011

Konzertarchiv:

19.03.2010,
Jobarteh-Kunda

11.06.2010
Abakuya

08.09.2010
Laye Mansa

12.11.2010
Tola Sholana & Osumare Drums

11.02.2011
Donald Kachamba's Kwela Heritage Band

06.05.2011
Seni Cissoko & friends


Konzerte 2011

Freitag, 11. Februar 2011, 20.00 Uhr
Donald Kachamba's Kwela Heri tage Jazzband
Urban Street Jazz aus Chileka, Malawi

Freitag, 08. Juli 2011, 20.00 Uhr
Kim Azas & Positive Fusion
Reggaefrica

Freitag, 06. Mai 2011, 20.00 Uhr
Seni Ceissoko & friends
Griot Musik aus Senegal

Freitag, 11. November 2011, 20.00 Uhr
Be One Africa
Reggae aus Senegal



"african grooves" im Juli 2011

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal, 1. Stock
Freitag, 08. Juli 2011 um 20:00 Uhr
Kim Azas & Positive Fusion
REGGAEFRICA

Seit 1992 ist der westafrikanische Sänger und Komponist Kim Azas regelmäßiger Gast auf Open Air-Bühnen in ganz Deutschland. Er eröffnete für renommierte Künstler/innen wie Mory Kante, Zap Mama und Oumou Sangaré und hat mit „Stop Emigration“ sein fünftes Album in Folge produziert. Auch in Benin ist Kim Azas eine feste Größe in der urbanen Musikszene. Doch nicht immer war die Musik Mittelpunkt seines Lebens. Der Bandleader startete zunächst in seiner Heimat eine Karriere als Fußball-Torwart, arbeitete in Nigeria als Französischlehrer und ging schließlich nach Libreville/Gabun, um dort neun Jahre lang für den Sender Radio Afrika No. 1 zu moderieren. Erst dort reifte sein Entschluss, sich künftig voll und ganz der Musik zu widmen.

Kim Azas & Positive Fusion sind für ihren ganz eigenen Stil bekannt, den sie „Reggaefrica“ nennen. Die Musiker aus Benin, Guinea, Togo, Ghana und Deutschland verbinden Roots Riddims mit „Sihoun“, der traditonellen Wassermusik Benins. Dabei gehen authentische Reggae Offbeats eine energetische Symbiose mit „Talking Drum“, „Cowbells“ und Kalebassen ein und sorgen für einen frischen Sound. Der Bandname steht in engem Zusammenhang mit  den Songtexten, die häufig von Unabhängigkeit und Freiheit sowie von Zukunftsperspektiven der jungen Generation Afrikas handeln.

Kim Azas, der Wanderer zwischen den Welten, ist ein wahrer Allrounder: Als Meister der Djembe leitet er regelmäßig Workshops. Darüber hinaus wirkte er auch als Schauspieler bei mehreren Theaterprojekten an den Münchner Kammerspielen mit, wie z.B. „Tschurangrati“ mit Gerhard Polt und den Biermösl Blosn. 2007 begann er, seinen lang gehegten Traum zu realiseren: Er baute in Cotonou/Benin ein eigenes Ton- und Videostudio auf – mit dem Ziel, junge Talente aus Westafrika zu fördern und die Vernetzung mit internationalen Musiker/innen und Kulturschaffenden voranzutreiben.

Eintritt 15 €

Informationen und Reservierung:
Musikagentur Tradutrad
info@tradutrad.de
Tel.: 089-500 966 53 (AB)
www.tradutrad.de

Eine Kooperation des Staatlichen Museums für Völkerkunde München mit der Musikagentur Tradutrad und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München

 

 

Kima Azas & Alafia

Kim Azas

Reggaefrica mit Kim Azas & Alafia


"african grooves" im November 2011

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal, 1. Stock
Freitag, 11. November 2011 um 20:00 Uhr
Ndiaga Diop "Be One Africa"
Reggae aus Senegal

Ndiaga Diop, Gründer der Band Be One Africa,  ist im Senegal einer der Reggae Stars schlechthin. Sein musikalischer Stil entwickelte sich aus der traditionellen westafrikanischen Yungou Musik, die er und seine siebenköpfige Band mit zeitgenössisch-urbanen Rhythmen und karibisch-jamaikanischem Reggae verschmelzen. „Yungou“ bedeutet „movement in the out- and inside“.

In diesem Sinne bietet die Gruppe Be One Africa, deren Bandname die Verbundenheit mit der panafrikanischen Bewegung und somit den Wunsch zur kulturell-wirtschaftlichen Einheit Afrikas andeutet, eine Symbiose aus energiegeladenen Roots Reggae-Vibes und lyrischen Texten, die zum Nachdenken anregen.

In den letzten Jahren stand Ndiaga Diop, der bereits in den 1980ern den „Reggae Talent Award“ in Philadelphia/USA gewann,  wiederholt mit international renommierten Künstlern wie Youssou N´Dour, Baaba Maal, Mutabaruka, Yellowman, Sly & Robbie, Black Uhuru, Burning Spear, Toots and the Maytals oder den Wailers auf der Bühne.

Eintritt 15 €

Informationen und Reservierung:
Musikagentur Tradutrad
info@tradutrad.de
Tel.: 089-500 966 53 (AB)
www.tradutrad.de

Eine Kooperation des Staatlichen Museums für Völkerkunde München mit der Musikagentur Tradutrad und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Ndiaga Diop - Be One Africa

Ndiaga Diop - Be One Africa

 




"african grooves" im Mai 2011

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal, 1. Stock
Freitag, 06. Mai 2011 um 20:00 Uhr
Seni Cissoko & friends
Griot Musik aus Senegal

Schon der Name deutet es an: Seni Cissoko ist Griot und stammt aus einer hochgeachteten Familie von Geschichtenerzählern. Der Sohn eines berühmten Koraspielers aus dem Senegal lebt seit mittlerweile 20 Jahren in Bayern. Seine feinfühlige Musik steht ganz in der Tradition seiner Griot-Vorfahren, bei der die Harfenlaute Kora seit Jahrhunderten als zentrales Instrument dient.
Die Jalli oder Griots sind Bibliothek und Nachrichtenvermittler zugleich. Sie werden nicht nur zu besonderen Anlässen wie Hochzeit oder Taufe eingeladen, sondern gelten mit ihren kritischen Texten, in denen sie auch gesellschaftliche Missstände anprangern, nach wie vor als das soziale  „Gewissen“ ihrer Gemeinschaft.
Seni Cissoko entwickelte einen ganz eigenen Stil und überwindet dabei immer wieder musikalische Grenzen, etwa in gemeinsamen Projekten mit Münchner Kammermusikern, mit der bayerischen Harfenistin Franziska Eimer oder auch beim „Hoagartn“ im Münchner Hofbräuhaus.

Besetzung

Seni Cissoko: Kora
Cheih Nger: Djembe
M'Baye Koate: Djembe solo
Moussa Lo: Bass Trommel

Eintritt 15 €

Informationen und Reservierung:
Musikagentur Tradutrad
info@tradutrad.de
Tel.: 089-500 966 53 (AB)
www.tradutrad.de

Eine Kooperation des Staatlichen Museums für Völkerkunde München mit der Musikagentur Tradutrad und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Seni Cissoko

 

Seni Cissoko Plakat


"african grooves" im Februar 2011

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal, 1. Stock
Freitag, 11. Februar 2011 um 20:00 Uhr
Donald Kachamba's Kwela Heri tage Jazzband
Urban Street Jazz aus Chileka, Malawi

Die Donald Kachamba's Kwela Heritage Jazzband spielt eigene Kompositionen im Stil des kwela und andere Jazzformen und stellt die neueste Entwicklung einer „totally unplugged“ und  nicht-elektronisch konzipierten Musikform dar.

Die Gruppe mit dem Star-Flötisten Sinosi Mlendo, dem Kulturanthropologen Moya Aliya Malamusi auf dem einsaitigen Baß oder Mundbogen, dem Musikethnologen Gerhard Kubik (Autor des Buches „Africa and the Blues“) auf der Klarinette und dem Texter und Sänger Christopher Gerald befindet sich gegenwärtig auf einer mehrmonatigen Europa-Tournee.

Kwela ist eine charakteristische südafrikanische Form von Jazz, der in Südafrika ab den 1940er Jahren Wurzeln gefasst hat. Vor allem Swing Jazz wurde dabei lokalen harmonischen Zyklen und rhythmischen Formen angepasst. Donald Kachamba (1953 - 2001) gehörte zu dieser ersten Generation südafrikanischer Jazz-Musiker und ist Namensgeber der Donald Kachamba's Kwela Heritage Jazzband aus Malawi.

Die vier Musiker sind zur Zeit auf Vorschlag des Stadtmuseums / Sammlung Musik für drei Monate im internationalen Künstlerhaus Villa Waldberta zu Gast.

Besetzung

Sinosi Mlendo, 5-saitige Gitarre, kwela-Flöte;
Moya Aliya Malamusi, einsaitiger Baß, Mundbogen;
Gerhard Kubik, Es-Klarinette, Gitarre;
Christopher Gerald, Rassel, Solo-Gitarre

Eintritt 15 €

Informationen und Reservierung:
Musikagentur Tradutrad
info@tradutrad.de
Tel.: 089-500 966 53 (AB)
www.tradutrad.de

Eine Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München/Villa Waldberta.

Abakuya (Jimi Sofo und Francois Essindi


Archiv (Konzerte 2010)

Freitag, 19. März 2010, 19.30 Uhr
Jobarteh-Kunda

Freitag, 08. Oktober 2010, 19.30 Uhr
Laye Mansa

Freitag, 11. Juni 2010, 19.30 Uhr
Abakuya

Freitag, 12. November 2010, 20.00 Uhr
Tola Sholana/ Osumare Drums



Die Konzerte 2010

"african grooves" im März 2010

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal
Freitag, 19. März 2010 um 19.30 Uhr
Jobarteh-Kunda

Aha! - mit ihrem dritten Album gleichen Namens verankern sich Jobarteh-Kunda felsenfest in der Worldmusic Szene. Nach euphorischen Kritiken zu ihrer zweiten CD 'Ali-Heja' in Jazzthetik, Blue Rhythm, Folker und in der Süddeutschen Zeitung sowie je einer Nominierung für den BBC-Award 2005 und den Deutschen Weltmusikpreis 2006 zogen sie sich ganze 16 Monate ins Studio zurück, um an „Aha!“ zu feilen.

Das musikalische Ergebnis und der mediale Erfolg sprachen eine deutliche Sprache und der Finalteilnahme am World of Music Award 2009 stand nichts mehr im Wege: „African Worldmusic of the very best!“ African Roots, Reggae, Afrobeat und Pop fusionieren dabei mit karibischen und HipHop-Einflüssen. Und über allem thronen die klangbestimmende 21-saitige Harfenlaute 'Kora' und der bandtypische Manding-Sound. Zusammen mit seiner siebenköpfigen Band teilte Bandgründer Tormenta Jobarteh bereits die Bühne mit Miriam Makeba und Manu Dibango.

Der Musiker, der in München Schlagzeug studiert hatte, verbrachte acht Jahre im westafrikanischen Gambia, wo er nicht nur das Koraspiel lernte, sondern auch zu einem einflussreichen Griot aufstieg.


"african grooves" im Juni 2010

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal, 1. Stock
Freitag, 11. Juni 2010 um 19:30 Uhr
ABAKUYA

Abakuya wurde von dem Kameruner Musiker und „Storyteller“ Francois Essindi und dem australischen Bassisten und Produzenten Jimi Sofo gegründet. Inspiriert von mündlichen Traditionen Kameruns und Einflüssen aus Jazz, Folk und Pop steht die Band für einen innovativen Stilmix, bei dem Electro- und Akustik-Bass, Violon, Akkordeon und manchmal auch Schlagzeug eine spannungsgeladene Synthese mit traditionellen Instrumenten und Rhythmen der Fang, Beti, Bulu oder Ntumu eingehen.

Schließlich gilt Essindi als Wegbereiter einer „tradi-urbanen“ Melange, die fast schon vergessenen Musikinstrumenten wie 'Mvet', einer Art Zither, und 'Ngomo', einer Harfenlaute, zu einem Revival verhalf.

Und Bandkollege Sofo, der an der Canberra School of Music studierte, ist der Inbegriff eines musikalischen Globetrotters, der Klänge von Polynesien über Afrika bis nach Lateinamerika aufspürte und mit Einflüssen aus Jazz und Klassik zu einem spannenden Cross Over verband.

Eintritt 15 €

Kleine Snacks und Getränke werden vor dem Konzert und in der Pause vor dem Konzertsaal angeboten.

Informationen und Reservierung:
Musikagentur Tradutrad
info@tradutrad.de
Tel.: 089-500 966 53 (AB)
www.tradutrad.de

Eine Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt München

www.myspace.com/abakuya

Abakuya (Jimi Sofo und Francois Essindi

"african grooves" im Oktober 2010

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal, 1. Stock
Freitag, 08. Oktober 2010 um 19:30 Uhr
LAYE MANSA

Der senegalesische Musiker und Schauspieler, der einigen von den Münchner Kammerspielen her bekannt sein dürfte, ist in Rufisque nahe der senegalesischen Hauptstadt Dakar geboren. Während seines Studiums in Paris hatte er die Band Toure Kunda kennengelernt, die traditionelle Musik aus Westafrika mit Reggae, Funk und Jazz verband - und damit bereits Ende der 1970er Jahre auf dem Weltmusikmarkt ihren Platz fand. Es folgten Experimente mit Gnawa-Rhythmen in Marokko, Auftritte als Percussionist und Sänger im Senegal und die Gründung seiner ersten Band Africa Mansa in Deutschland, mit der er auf bekannten europäischen Festivals spielte.

Laye gilt als Vertreter des M'Belengh – ein Begriff, der Mansa's Muttersprache Wolof entstammt und „fließen“ bedeutet. Konkret verbirgt sich dahinter eine Fusion aus Afrobeat, M'Balakh, Soul, Jazz, Trance und Reggae. Seine mal tiefgründig-melancholischen, mal humorvoll-sarkastischen Texte handeln von der zunehmenden Verschmutzung der Umwelt, von Korruption und der Perspektivenlosigkeit von Kinder und Jugendlichen.

Vor allem in seinen 2009 produzierten Videoclips „Plastique“ und „Sindiely“ spiegelt sich sein Engagement wider. Laye Mansa versteht sich als Botschafter für Frieden, Gerechtigkeit, Umweltschutz und ein faires Miteinander. Für 2010 plant er eine Tour gegen Plastikmüll durch Deutschland.

Eintritt 15 €

Informationen und Reservierung:
Musikagentur Tradutrad
info@tradutrad.de
Tel.: 089-500 966 53 (AB)
www.tradutrad.de

Eine Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt München

www.laye-mansa.de

Layé Mansa


"african grooves" im November 2010

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal, 1. Stock
Freitag, 12. November 2010 um 20:00 Uhr
Tola Sholana & Osumare Drums

Osumare bedeutet „Regenbogen“ in der Sprache der westafrikanischen Yoruba. Osumare Drums ist ein Percussion-Ensemble, das auf der Bühne einen unterhaltsamen Mix aus afrikanischen Musikstilen mit  spannenden Geschichten über afrikanische Traditionen und Tänzen kombiniert.

Ein Konzert mit Osumare Drums entführt das Publikum auf eine Reise durch Westafrika mit Trommelklängen, Tänzen und Gesängen. Mit verschiedensten afrikanischen Instrumenten wie Sprechtrommeln, Agogo, Sekere, Balofon, Kora und Djembe versetzt das Ensemble Osumare Drums auf der Bühne das Publikum in eine afrikanische Klangwelt, wie sie mitreißender kaum sein kann.

Osumare Drums Crew

Tola Sholana:   Djembe Balafon  Vocals
Cheick Nguer:  Lead Djembe
Sir Lancelott Scott:   Djembe Solo
Mc Olange:   Dundunba
Tokunbo Balogun:  Agogo  Vocals
Sunday Aiyegbami:   Talking Drums

Eintritt 15 €

Informationen und Reservierung:
Musikagentur Tradutrad
info@tradutrad.de
Tel.: 089-500 966 53 (AB)
www.tradutrad.de

Eine Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt München

www.osumare.de

Abakuya (Jimi Sofo und Francois Essindi