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Staatliches Museum für Völkerkunde München
Kunst und Kultur aus Afrika • Asien • Amerika • Ozeanien


 



"african grooves"

Eine Konzertreihe im Staatlichen Museum für Völkerkunde

Veranstalter: Staatliches Museum für Völkerkunde München in Kooperation mit der Musikagentur Tradutrad und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München  

Programm 2010

Konzertarchiv:

19.03.2010,
Jobarteh-Kunda

 


Konzerte 2010

Freitag, 19. März 2010, 19.30 Uhr
Jobarteh-Kunda

Freitag, 08. Oktober 2010, 19.30 Uhr
LAYE MANSA

Freitag, 11. Juni 2010, 19.30 Uhr
ABAKUYA

Freitag, 12. November 2010, 19.30 Uhr
TOLA SHOLANA / OSUMARE DRUMS


Texte zu den Konzerten
I Konzertarchiv 2010

"african grooves" im Oktober 2010

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal, 1. Stock
Freitag, 08. Oktober 2010 um 19:30 Uhr
LAYE MANSA

Der senegalesische Musiker und Schauspieler, der einigen von den Münchner Kammerspielen her bekannt sein dürfte, ist in Rufisque nahe der senegalesischen Hauptstadt Dakar geboren. Während seines Studiums in Paris hatte er die Band Toure Kunda kennengelernt, die traditionelle Musik aus Westafrika mit Reggae, Funk und Jazz verband - und damit bereits Ende der 1970er Jahre auf dem Weltmusikmarkt ihren Platz fand. Es folgten Experimente mit Gnawa-Rhythmen in Marokko, Auftritte als Percussionist und Sänger im Senegal und die Gründung seiner ersten Band Africa Mansa in Deutschland, mit der er auf bekannten europäischen Festivals spielte.

Laye gilt als Vertreter des M'Belengh – ein Begriff, der Mansa's Muttersprache Wolof entstammt und „fließen“ bedeutet. Konkret verbirgt sich dahinter eine Fusion aus Afrobeat, M'Balakh, Soul, Jazz, Trance und Reggae. Seine mal tiefgründig-melancholischen, mal humorvoll-sarkastischen Texte handeln von der zunehmenden Verschmutzung der Umwelt, von Korruption und der Perspektivenlosigkeit von Kinder und Jugendlichen.

Vor allem in seinen 2009 produzierten Videoclips „Plastique“ und „Sindiely“ spiegelt sich sein Engagement wider. Laye Mansa versteht sich als Botschafter für Frieden, Gerechtigkeit, Umweltschutz und ein faires Miteinander. Für 2010 plant er eine Tour gegen Plastikmüll durch Deutschland.

Eintritt 15 €

Kleine Snacks und Getränke werden vor dem Konzert und in der Pause vor dem Konzertsaal angeboten.

Informationen und Reservierung:
Musikagentur Tradutrad
info@tradutrad.de
Tel.: 089-500 966 53 (AB)
www.tradutrad.de

Eine Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt München

www.laye-mansa.de

Layé Mansa


"african grooves" im November 2010

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal, 1. Stock
Freitag, 12. November 2010 um 19:30 Uhr
TOLA SHOLANA / OSUMARE DRUMS

Osumare means "Rainbow" in the Western Nigerian language YORUBA. OSUMARE DRUMS is a Percussion group that apart from performing original African traditional music, entertain their fans with dancing steps and interesting stories about  the African lifestyles and tradition. An Osumare Drums concert is just like a trip round West Africa with sounds of drums and chants which are easy to sing along and dance. Osumare  combines different original African musical instruments like Talking drums, Agogo, Sekere, Akuba, Balofon, Kora and Djembe to create the original sounds of Africa. The members of Osumare Drums are from Nigeria, Senegal, Cameroon, Ghana and Tobago. Osumare Drums have performed in concert halls all over Europe, at Art Exhibitions, Jazz Festivals and Musseums, including the famous  Völkerkunde Museum in Germany.    
   

Osumare Drums Crew

Tola Sholana:   Djembe Balafon  Vocals
Cheick Nguer:  Lead Djembe
Sir Lancelott Scott:   Djembe Solo
Mc Olange:   Dundunba
Tokunbo Balogun:  Agogo  Vocals
Sunday Aiyegbami:   Talking Drums

Eintritt 15 €

Kleine Snacks und Getränke werden vor dem Konzert und in der Pause vor dem Konzertsaal angeboten.

Informationen und Reservierung:
Musikagentur Tradutrad
info@tradutrad.de
Tel.: 089-500 966 53 (AB)
www.tradutrad.de

Eine Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt München

www.osumare.de/osumare_drums.html

Abakuya (Jimi Sofo und Francois Essindi


Konzertarchiv

"african grooves" im März 2010

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal
Freitag, 19. März 2010 um 19.30 Uhr
Jobarteh-Kunda

Aha! - mit ihrem dritten Album gleichen Namens verankern sich Jobarteh-Kunda felsenfest in der Worldmusic Szene. Nach euphorischen Kritiken zu ihrer zweiten CD 'Ali-Heja' in Jazzthetik, Blue Rhythm, Folker und in der Süddeutschen Zeitung sowie je einer Nominierung für den BBC-Award 2005 und den Deutschen Weltmusikpreis 2006 zogen sie sich ganze 16 Monate ins Studio zurück, um an „Aha!“ zu feilen.

Das musikalische Ergebnis und der mediale Erfolg sprachen eine deutliche Sprache und der Finalteilnahme am World of Music Award 2009 stand nichts mehr im Wege: „African Worldmusic of the very best!“ African Roots, Reggae, Afrobeat und Pop fusionieren dabei mit karibischen und HipHop-Einflüssen. Und über allem thronen die klangbestimmende 21-saitige Harfenlaute 'Kora' und der bandtypische Manding-Sound. Zusammen mit seiner siebenköpfigen Band teilte Bandgründer Tormenta Jobarteh bereits die Bühne mit Miriam Makeba und Manu Dibango.

Der Musiker, der in München Schlagzeug studiert hatte, verbrachte acht Jahre im westafrikanischen Gambia, wo er nicht nur das Koraspiel lernte, sondern auch zu einem einflussreichen Griot aufstieg.


"african grooves" im Juni 2010

Museum für Völkerkunde – Konzertsaal, 1. Stock
Freitag, 11. Juni 2010 um 19:30 Uhr
ABAKUYA

Abakuya wurde von dem Kameruner Musiker und „Storyteller“ Francois Essindi und dem australischen Bassisten und Produzenten Jimi Sofo gegründet. Inspiriert von mündlichen Traditionen Kameruns und Einflüssen aus Jazz, Folk und Pop steht die Band für einen innovativen Stilmix, bei dem Electro- und Akustik-Bass, Violon, Akkordeon und manchmal auch Schlagzeug eine spannungsgeladene Synthese mit traditionellen Instrumenten und Rhythmen der Fang, Beti, Bulu oder Ntumu eingehen.

Schließlich gilt Essindi als Wegbereiter einer „tradi-urbanen“ Melange, die fast schon vergessenen Musikinstrumenten wie 'Mvet', einer Art Zither, und 'Ngomo', einer Harfenlaute, zu einem Revival verhalf.

Und Bandkollege Sofo, der an der Canberra School of Music studierte, ist der Inbegriff eines musikalischen Globetrotters, der Klänge von Polynesien über Afrika bis nach Lateinamerika aufspürte und mit Einflüssen aus Jazz und Klassik zu einem spannenden Cross Over verband.

Eintritt 15 €

Kleine Snacks und Getränke werden vor dem Konzert und in der Pause vor dem Konzertsaal angeboten.

Informationen und Reservierung:
Musikagentur Tradutrad
info@tradutrad.de
Tel.: 089-500 966 53 (AB)
www.tradutrad.de

Eine Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt München

www.myspace.com/abakuya

Abakuya (Jimi Sofo und Francois Essindi