Staatliches Museum für Völkerkunde München
Kunst und Kultur aus Afrika • Asien • Amerika • Ozeanien


 



Archiv der Sonderausstellungen

 

Nordsibirien - Leben in der Tundra und am Arktischen Ozean

RÜCKSCHAU

Zweigmuseum in Oettingen:
02. April 2009 bis 31. Januar 2010

 

Mazu – Chinesische Göttin der Seefahrt. Kolorierte Holzschnitte von Lin Chih-hsin
Begleitet von Pilgerstäben des Künstlers Ludwig Denk

RÜCKSCHAU

Sonderausstellung, 1. OG
11. Februar bis 04. Oktober 2009

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850 Jahre München - 450 Jahre Völkerkunde in München

RÜCKSCHAU

Sonderschau im 1. OG
ab 07. Dezember 2007

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Entstanden im Feuer
Keramik- und Bronze-Objekte von Gerd Knäpper

RÜCKSCHAU

Sonderausstellung
28. Mai. - 25. Oktober 2009


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Mazu – Chinesische Göttin der Seefahrt. Kolorierte Holzschnitte von Lin Chih-hsin
Begleitet von Pilgerstäben des Künstlers Ludwig Denk

RÜCKSCHAU

Sonderausstellung
11. Februar bis 04. Oktober 2009

Lin Chih-hsin (geb. 1936 im Südwesten Taiwans) vollendete das weltweit einmalige Werk "Die feierliche Begrüßung der Mazu" nach 20jähriger Arbeit im Jahr 1996.
Die höchst sehenswerte 124 Meter lange kolorierte Holzschnittfolge zeigt in farbenfrohen Abbildungen eine Prozession zu Ehren von Mazu, der taiwanesische Göttin der Seefahrt. Alljährlich finden in Südostchina und auf Taiwan Anfang Mai prachtvolle Tempelfeste und feierliche Prozessionszüge zu Ehren des Geburtstages der Göttin Mazu (Ma-tsu) statt, die der Legende nach im 10. Jahrhundert auf der Insel Meizhou lebte. Als Schutzgöttin wurde und wird Mazu besonders von Seeleuten und den Bewohnern der Küstengebiete Chinas und Taiwans verehrt. Sie gilt als barmherzige Göttin und allgemeine Nothelferin, die unter anderem auch Reichtum und Kindersegen spendet.

Pilgerstäbe von Ludwig Denk
Der Pilgerstab ist nicht nur ein Attribut des Pilgers, er ist auch ein Symbol für die lebenslange Reise des Menschen durch Raum und Zeit und verbindet Himmel und Erde.
Für den Künstler Ludwig Denk (geb. 1938 in Deggenau/Bayerischer Wald) entstand aus den beiden Begriffen – Attribut und Symbol – die Idee, das Thema "Pilgerstäbe" künstlerisch und kulturenübergreifend umzusetzen. Das vielfältige Ergebnis dieser sich über die letzten zehn Jahre erstreckenden Arbeit ist in der Ausstellung zu bewundern.

Wissenschaftliche Auskunft:
Dr. Bruno Richtsfeld
Tel.: +49 - 89 - 2101 36 - 131

bruno.richtsfeld@mfv.bayern.de

Ausstellungsbesprechung mit Film der Universität Zürich

zum Katalog "Mazu"


850 Jahre München -
450 Jahre Völkerkunde in München

RÜCKSCHAU

Sonderschau mit wechselnden Exponaten
im Zentralbereich des I. OG
ab 07. Dezember 2007 bis 29
. März 2009

Die Sonderschau ist der Beitrag des Staatlichen Museums für Völkerkunde zum 850-jährigen Jubiläum der Stadt München und lässt die 450-jährige Tradition ethnographischen Sammelns in München lebendig werden. In monatlichem Wechsel werden einzelne ethnographische Objekte vorgestellt, die über Münchner Sammler ins Museum kamen.

Wissenschaftliche Auskunft:
Dr. Elke Bujok

Verantwortlich für die Ausstellungsreihe:
Dr. Jean-Loup Rousselot
Tel.: +49 - 89 - 2101 36 - 128

jean-loup.rousselot@mfv.bayern.de

Rückblick:
Korb, Amazonien; Grabfigur, Sumatra; Frauenkleid, Nordamerika; Holz-Panel, Südafrika; Faltbuch, Myanmar; Bildteppich, Iran; Aizen-myôô, Japan; Vierkantkeule, Brasilien; Truhe, Pakistan; Bisondecke, Nordamerika; Tanzender Shiva, Indien; "Liebesbrief" aus Perlen, Südafrika; Buddha Amitabha , Japan

Pressetext zur Sonderschau
450 Jahre Völkerkunde


Entstanden im Feuer
Keramik- und Bronze-Objekte von Gerd Knäpper

RÜCKSCHAU

Sonderausstellung
28.05. - 25.10.2009

1943 in Wuppertal geboren, fand Gerd Knäpper nach langen Wanderjahren durch Europa und die USA in den sechziger Jahren in Japan eine neue Heimat. Er arbeitete bei verschiedenen Töpfermeistern und gründete schließlich im berühmten Töpferort Mashiko eine eigene Werkstatt. Seinen Durchbruch als europäischer Keramiker in Japan hatte Gerd Knäpper 1971, als er in einem Wettbewerb traditioneller japanischer Keramik, zu dem die Stücke anonym eingereicht wurden, den ersten Preis unter 500 eingereichten Arbeiten gewann – eine Sensation!Gerd Knäpper
Knäpper nahm Anregungen aus der frühgeschichtlichen Jomon-Keramik und der traditionellen japanischen Keramik auf und schuf durch geometrische Umformung und Vereinfachung sein Markenzeichen: Parallelstrichmuster
werden halbkreisförmig übereinandergesetzt oder spiralförmig in das Gefäß einkerbt, wobei die Keramiken überwiegend mit natürlicher Ascheglasur versehen sind.
Neben hohen Gefäßen und Vasen stehen große runde Schalen von bis zu 60 cm Durchmesser. Auch hier kerbt Knäpper die Muster in die Oberfläche ein, wobeiübereinander gelagerte Wellenformen oder aus der Mitte heraus laufende fächerartige Motive charakteristisch sind. Ein weiteres Arbeitsgebiet sind die bei der Teezeremonie verwendeten Gefäße.
In Japan genießt Gerd Knäpper als bildender Künstler großes Ansehen: 1986 wurde ihm aus Anlass der 25. Ausstellung » Japan – zeitgenössisches Kunst-Kunsthandwerk« die Auszeichnung des japanischen Premierministers verliehen.


Wir danken den Mitveranstaltern und Sponsoren, die die Ausstellung ermöglichten
:
Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V.
D.A.S. Versicherungen, München
ars@vita e.V., Gesellschaft zur Förderung kultureller Zwecke

 

Wissenschaftliche Auskunft:
Dr. Bruno Richtsfeld
Tel.: +49 - 89 - 2101 36 - 131

bruno.richtsfeld@mfv.bayern.de



 

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