Staatliches Museum für Völkerkunde
München
Kunst und Kultur aus Afrika
• Asien • Amerika • Ozeanien
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Sonderausstellungen
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Kunstkabinett 4
Im Porträt: Gesichtstatauierungen der Chin-Frauen in Birma
Fotografien von Jens Uwe Parkitny
16. 06 – 31.10.2010 |
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Die Aura des Alif. Schriftkunst im Islam
Sonderausstellung im Rahmen der Münchner Reihe „Changing Views. 100 Jahre nach der Ausstellung ‚Meisterwerke muhammedanischer Kunst’ in München“
Ausstellungsdauer: 22.10.2010 – 20.2.2011 |
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A STRONG DESIRE TO SEE THE WORLD
Eine Reise durch das Museum für Völkerkunde München
Sonderausstellung
Die Künstlerin Isi Kunath aus Amsterdam zeigt uns ihre Sicht auf unser Haus
Ausstellungsdauer: 15.04. – 12.09.2010 |
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Gesichter des Buddha
Kunst des Buddhismus in Asien
Neue Jahresausstellung 2010/2011 im Zweigmuseum im Residenzschloss Oettingen in Bayern
Ausstellungsdauer: 25.03.2010 - 01.02.2011 |
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Kashmir, Ladakh, Baltistan 1911/12
Fotografien von Otto Honigmann
Sonderausstellung
Ausstellungsdauer: 10.02.2010 - 20.06.2010
Verlängert bis 17.10.2010! |
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Neu
im Museum
Sonderschau im 1. OG
Aktuelles Thema:
Sammlung Fittkau
Materielle Kunst der Amazonas-Indianer
19.05. - 17.10.2010 |
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Pueblo-Indianer
und Indianer in Kalifornien
Sonderschau im Nodamerika-Saal, 2. OG
April 2006 – 31. Januar 2010 |
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Fotoausstellungen
im Museumscafé
derzeit keine Fotoausstellung |
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Weiter als der Horizont
Kunstkabinett 4:
Im Porträt: Gesichtstatauierungen der Chin-Frauen in Birma
Fotografien von Jens Uwe Parkitny
16.06. – 31.10.2010
Der Fotograf Jens Uwe Parkitny bereist seit 2001 regelmäßig das schwer zugängliche Gebiet der Chin und schuf während seiner Reisen auf behutsame und sehr ästhetische Weise Porträtaufnahmen der Chin-Frauen, die nun erstmals in einem europäischen Völkerkundemuseum zu sehen sind. Im Kunstkabinett werden 22 seiner fotografischen Porträts von Chin-Frauen gezeigt, die in den Jahren 2001 bis 2007 entstanden sind. Die umfangreiche fotografische Dokumentation der Gesichtstatauierungen der Chin-Frauen durch Jens Uwe Parkitny ist die erste ihrer Art und schon deshalb einmalig.
Das charakteristische Kennzeichen der Chin-Frauen ist ihr tatauiertes Gesicht. Mit Dornenkämmen und einer Mischung aus Ruß und Pflanzensäften werden bereits den Mädchen und jungen Frauen komplexe Muster, die auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurückgehen, in die Gesichtshaut tatauiert. Dies galt als Voraussetzung für die Heirat. Die heutige Generation der Chin steht dem alten Brauch der Tatauierung eher ablehnend gegenüber. Die Orientierung an westlichen Schönheitsidealen und westlicher Kleidung setzt sich auch bei den Chin immer mehr durch, und so sind es meist nur noch die alten Frauen, die auf ihren zerfurchten Gesichtern diese eindrucksvollen Muster tragen.
Das Volk der Chin (ca. 1,5 Millionen Menschen) lebt heute im Nordwesten Birmas, in Bangladesh und Indien. Alleine in Birma existieren über 30 verschiedene Untergruppen der Chin mit eigenen Dialekten. Tief eingeschnittene Täler und hohe Berge prägen die Landschaft. Die Flüsse sind nur mit kleinen Booten befahrbar und die wenigen Straßen in der Regenzeit unpassierbar. Schon seit dem 19. Jh. wurden die Chin von der American Baptist Mission in großem Umfang missioniert, so dass sich heute über 70 Prozent der Bevölkerung zum Christentum bekennen, während die Mehrzahl der Birmanen Buddhisten sind.
Wissenschaftliche Auskunft:
Dr. Wolfgang Stein
Tel. 089-21 01 36-176
wolfgang.stein@mfv.bayern.de
Katalog zur Ausstellung: 9.80 €
Für die Unterstützung der Ausstellung danken wir

und
www.photography-now.com |




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Die Aura des Alif. Schriftkunst im Islam
Sonderausstellung im Rahmen der Münchner Reihe „Changing Views. 100 Jahre nach der Ausstellung ‚Meisterwerke muhammedanischer Kunst’ in München“
Ausstellungsdauer: 22.10.2010 – 20.2.2011
Schrift ist ein Schlüssel zum Verständnis muslimischer Kulturen – ein essentielles Bindeglied zwischen den verschiedenen „beschrifteten Welten“ des Islam. Die Ausstellung des Völkerkundemuseums will mit den reichen eigenen Beständen an Kunstwerken und ethnographischen Objekten sowie zahlreichen hervorragenden Leihgaben die Augen öffnen sowohl für die Schönheit als auch für die Bedeutungsdimensionen arabischer Schrift. Ausgehend von der faszinierenden Ästhetik der Kalligraphie wird der Besucher mit der inhaltlichen und symbolischen Absicht der Schrift in Religion, Magie und Poesie vertraut gemacht. Schriftträger sind nicht nur Papier und Haut, sondern auch Keramik, Metall, Stein, Holz, Lack, Leder, textile Stoffe und anderes Material. Die Präsentation reicht in ihrer Vielfalt von der Frühzeit des Islam bis in das 21. Jahrhundert, von der Kunst herrschender Eliten bis zur Volkskunst und Alltagsästhetik. In der Aura des Alif, des ersten Buchstabens im arabischen Alphabet, der die göttliche Einheit symbolisiert, werden die Würde muslimischer Kulturen und deren künstlerische Ausdrucksformen lebendig.
Begleitprogramm
Wissenschaftliche Auskunft:
Privatdozent Dr. Jürgen Wasim Frembgen
Tel. +49-(0)89- 21 01 36-141
juergen.frembgen@mfv.bayern.de
Dzamna Krpo M.A.
Tel. +49-(0)89-21 01 36-142
dzamna.krpo@mfv.bayern.de
Weitere Informationen
www.changing-views.de |

Fliese mit Anfang der basmala
Syrien, 16.-17. Jh.
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A STRONG DESIRE TO SEE THE WORLD.
Eine Reise durch das Museum für Völkerkunde München
Sonderausstellung.
Die Künstlerin Isi Kunath aus Amsterdam zeigt uns ihre Sicht auf unser Haus.
Ausstellungsdauer: 15.04. – 12.09.2010 Über 12 Monate hinweg (2009/2010) habe ich im Münchner Museum für Völkerkunde Feldforschung betrieben, in einem „Land“ von 12.000qmtr., mit 53 Einwohnern und über 150.000 Schätzen. So wie ein Entdecker etwas über die Welt in Erfahrung bringen möchte, so möchte ich meine sehr persönliche Sicht auf eine „Version von Welt“ zeigen.
„A STRONG DESIRE TO SEE THE WORLD“ spiegelt meine sinnlichen Wahrnehmungen wider, die ich beim sammeln ästhetischer Eindrücke und von Erfahrungsberichten der „Einheimischen“ gemacht habe.
Die Ausstellung versteht sich als Konstruktion, Reflexion und Aufarbeitung einer erweiterten Vorstellung von (musealer) Wirklichkeit.
info@isi-kunath.com
Amsterdam
www.isi-kunath.com
Lesen Sie hier die Einführungsrede zur Ausstellung
„A Strong Desire to see the World“ von Isi Kunath
im Staatlichen Museum für Völkerkunde München
am 14.4.2010.
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Gesichter des Buddha
Kunst des Buddhismus in Asien
Neue Jahresausstellung 2010/2011 im Zweigmuseum im Residenzschloss Oettingen in Bayern
Ausstellungsdauer: 25.03.2010 - 01.02.2011
Die Lehre des Buddha, etwa im 5. Jh. v. Chr. in Indien entstanden, ist noch heute eine der großen Religionen Asiens.Gezeigt werden Meisterwerke buddhistischer Skulptur und Malerei aus fast zwei Jahrtausenden. Die Objekte stammen aus den Sammlungen des Staatlichen Museums für Völkerkunde München. Sie geben dem Betrachter Einblick in die Vielfalt und Ästhetik der Kulturen des östlichen und südlichen Asiens.
Völkerkundemuseum im Residenzschloss
Schloßstrasse 1, 86732 Oettingen in Bayern
Tel. Fax: 09082-3910 |

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Kashmir, Ladakh, Baltistan 1911/12
Fotografien von Otto Honigmann
Sonderausstellung
Ausstellungsdauer: 10.02.2010 - 20.06.2010
Verlängert bis 17.10.2010!
Otto Honigmann (1879-1959) entstammte einer bekannten Familie von Bergwerksbesitzern aus Aachen. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg konnte er drei große Überseereisen unternehmen. Die dritte und längste führte ihn im Mai 1911 zusammen mit Bruder und Freund nach Kashmir, Ladakh und Baltistan. Im Oktober 1911 trennten sich die Wege der drei Reisenden und Otto Honigmann beschloss, den Winter 1911/12 allein in Ladakh und Baltistan zu verbringen und kehrte erst im Mai 1912 nach Europa zurück.Otto Honigmann war kein professioneller Fotograf, aber ein einfühlsamer Beobachter. Seine Fotografien halten dokumentarisch und unbestechlich Momente fest, die auf wundersame Weise eine vergangene Epoche zum Leben erwecken. So etwa den Einzug des Maharaja von Jammu und Kashmir in seine Sommerresidenz Srinagar, die Präsenz der englischen Kolonialbeamten und der Herrnhuter Missionare, das Leben im Bazar von Leh und das Fest im Kloster Hemis, die Nomaden auf der Hochebene von Rupshu und die aus Tibet kommenden Karawanen, sowie Träger und Packtiere bei der abenteuerlichen Überquerung von Flüssen und Pässen in Ladakh, Nubra, Baltistan und Gilgit.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Wissenschaftliche Auskunft:
Dr. Michaela Appel
+49(0)89-21 01 36-139
michaela.appel@mfv.bayern.de |

Winterbrücke über den Shayok bei Khapalu

Einzug des Maharadja von Jammu und
Kashmir nach Srinagar

Im Klosterhof von Lamayuru

Dorf und Kloster von Charasa im Nubratal |
Neu
im Museum
Sonderschau
im Zentralbereich des I. OG
Unter dem Titel "NEU
IM MUSEUM" werden im Zentralbereich des 1. OG in loser Folge
Exponate vorgestellt, die als Spende, Schenkung oder Ankauf neu
ins Haus gekommen sind, oder nach einer Restaurierung wieder in
altem Glanz erstrahlen.
Aktuelles Thema:
Sammlung Fittkau
Materielle Kunst der Amazonas-Indianer
19.05. - 17.10.2010
Vom 19. Mai bis 17. Oktober 2010 wird im Freskensaal des Museums eine erste Auswahl der mehr als 4000 Objekte umfassenden Sammlung gezeigt, die Professor Fittkau in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bei über 100 Indianergruppen im gesamten Amazonasgebiet zusammentrug. Den größten Teil der Objekte sammelte er in direktem Kontakt mit den Indianern. Es entstand eine der bedeutendsten Sammlungen materieller Kultur der Amazonasindianer, die heute in dieser Form nicht mehr angelegt werden könnte. Sie zeigt den rasanten Wandel auf, dem der Lebensraum Amazonas in den letzten fünfzig Jahren unterworfen war.
Die Sammlung führt die gute Amazonien-Tradition des Staatlichen Museums für Völkerkunde München fort, die mit der Brasilienreise von Johann Baptist von Spix und Carl Friedrich Philipp von Martius in den Jahren 1817-1820 begann, die den Grundstock für die Errichtung eines ethnologischen Museums in München legte. Professor Fittkau war der zehnte Nachfolger von Spix als Direktor der Zoologischen Staatssammlung und leitete die jüngsten Forschungen über dessen Brasilienexpedition ein.
Für die großzügige Unterstützung des Ankaufs danken wir der Kulturstiftung der Länder, dem Sammelansatz des Freistaates Bayern durch die Direktorenkonferenz der Staatlichen Museen und Sammlungen, dem Freundes- und Förderkreis des Staatlichen Museums für Völkerkunde München e.V., der Bayerischen Landesstiftung und S.K.H. Herzog Franz von Bayern.
Wissenschaftliche Auskunft:
Dr. Elke Bujok
Tel. +49(0)89-21 01 36-136
elke.bujok@mfv.bayern.de |


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Pueblo-Indianer und Indianer in Kalifornien
Sonderschau
im Nordamerika-Saal
April 2006 bis 31. Januar 2010
Der
nordamerikanische Südwesten ist von kultureller und sprachlicher
Vielfalt geprägt, in Kalifornien ebenso wie im Pueblo-Gebiet.Im
Norden Kaliforniens, einem bewaldeten Gebiet mit gemäßigtem
Klima, war der Fischfang sehr ergiebig und ermöglichte eine
sesshafte Lebensweise. Die Hupa, die Yurok, u. a., wohnten das
ganze Jahr über in geräumigen Plankenhäusern. Die
kleinen Dörfer entlang der Flüsse blieben voneinander
unabhängig, keine übergeordnete Instanz verband sie.
In MIttel- und Südkalifornien lebten die Menschen als Sammler
und Jäger, wobei die Jagd auf Grund der spärlichen Fauna
in diesem trockenen Gebiet nebensächlich blieb. Bei allen
diesen Kulturen stellten Eicheln die Basis der Ernährung
dar. Sie wurden in Mörsern zu Mehl zerstoßen und entsäuert,
bevor man sie zu Brot oder Brei verarbeitete. Die Korbflechterei
war sehr vielseitig und in allen Bereichen der materiellen Kultur
vorhanden. Die Körbe weisen neben ihrer Funktionalität
hohe ästhetische Ansprüche auf. Wohlstand wurde durch
wertvolle Gegenstände wie Dentalium, Obsidian oder speziellen
Stirnschmuck zur Schau gestellt.Die
Vorfahren der Pueblo-Indianer begannen vor ca. 2.000 Jahren, Ackerbau
zu betreiben und feste Dörfer anzulegen. Sie bauten u.a.
Mais, Bohnen und Kürbisse an, trieben Handel und gingen nebenbei
weiter Jagen und Sammeln. Mit Bewässerungskanälen und
der Hilfe übernatürlicher Wesen, u.a. der Kachina, kämpften
sie gegen die Trockenheit ihrer wüstenartigen Umgebung an.
Ihre kunstvolle, seit prähistorischer Zeit betriebene Töpferei
ist heute ein einträglicher Erwerbszweig.Die
Sonderschau innerhalb der Dauerausstellung Nordamerika-Saal zeigt
Keramiken, Kachina-Figuren, Schmuck und Alltagsgegenstände
der verschiedenen Pueblo-Kulturen sowie seltene, frühe Objekte
der kalifornischen Indianer, darunter wertvolle muschelverzierte
Körbe, Kopfschmuck und Gebrauchsgegenstände.
Wissenschaftliche
Auskunft:
Dr. Wolfgang Stein
+49 (0)89-21 01 36-176
wolfgang.stein@mfv.bayern.de |
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Grafik: Kalifornische Jäger, Choris 1822

Kachina-Figur: Palhik-Mana, um 1910 |
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