Staatliches Museum für Völkerkunde München
Kunst und Kultur aus Afrika • Asien • Amerika • Ozeanien


 



Sonderausstellungen

 

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Gesichter des Buddha
Kunst des Buddhismus in Asien

Neue Jahresausstellung 2010/2011 im Zweigmuseum im Residenzschloss Oettingen in Bayern
Ausstellungsdauer: 25.03.2010 - 01.02.2011


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Kashmir, Ladakh, Baltistan 1911/12
Fotografien von Otto Honigmann
Sonderausstellung
Ausstellungsdauer: 10.02.2010 - 20.06.2010

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Kunstkabinett 3: Der Blaue Reiter und das Münchner Völkerkundemuseum
11.11. 2009 – 24.05.2010

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Sufi Poster Art aus Pakistan
Sonderschau in der Ravi Gallery, 1. OG
06. Mai 2008 – 02. Mai 2010
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Formenwelten der Kalebassen in Afrika
Sonderschau in der Afrika-Dauerausstellung
bis Ende Ende Januar 2010

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Neu im Museum
Sonderschau im 1. OG
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Pueblo-Indianer und Indianer in Kalifornien
Sonderschau im Nodamerika-Saal, 2. OG
April 2006 – 31. Januar 2010
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Fotoausstellungen im Museumscafé
derzeit keine Fotoausstellung
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Gesichter des Buddha
Kunst des Buddhismus in Asien

Neue Jahresausstellung 2010/2011 im Zweigmuseum im Residenzschloss Oettingen in Bayern
Ausstellungsdauer: 25.03.2010 - 01.02.2011

 

Die Lehre des Buddha, etwa im 5. Jh. v. Chr. in Indien entstanden, ist noch heute eine der großen Religionen Asiens.

Gezeigt werden Meisterwerke buddhistischer Skulptur und Malerei aus fast zwei Jahrtausenden. Die Objekte stammen aus den Sammlungen des Staatlichen Museums für Völkerkunde München. Sie geben dem Betrachter Einblick in die Vielfalt und Ästhetik der Kulturen des östlichen und südlichen Asiens.

Völkerkundemuseum im Residenzschloss
Schloßstrasse 1, 86732 Oettingen in Bayern
Tel. Fax: 09082-3910

 

Kashmir, Ladakh, Baltistan 1911/12
Fotografien von Otto Honigmann

Sonderausstellung
Ausstellungsdauer: 10.02.2010 - 20.06.2010

Otto Honigmann (1879-1959) entstammte einer bekannten Familie von Bergwerksbesitzern aus Aachen. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg konnte er drei große Überseereisen unternehmen. Die dritte und längste führte ihn im Mai 1911 zusammen mit Bruder und Freund nach Kashmir, Ladakh und Baltistan. Im Oktober 1911 trennten sich die Wege der drei Reisenden und Otto Honigmann beschloss, den Winter 1911/12 allein in Ladakh und Baltistan zu verbringen und kehrte erst im Mai 1912 nach Europa zurück.

Otto Honigmann war kein professioneller Fotograf, aber ein einfühlsamer Beobachter. Seine Fotografien halten dokumentarisch und unbestechlich Momente fest, die auf wundersame Weise eine vergangene Epoche zum Leben erwecken. So etwa den Einzug des Maharaja von Jammu und Kashmir in seine Sommerresidenz Srinagar, die Präsenz der englischen Kolonialbeamten und der Herrnhuter Missionare, das Leben im Bazar von Leh und das Fest im Kloster Hemis, die Nomaden auf der Hochebene von Rupshu und die aus Tibet kommenden Karawanen, sowie Träger und Packtiere bei der abenteuerlichen Überquerung von Flüssen und Pässen in Ladakh, Nubra, Baltistan und Gilgit.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Wissenschaftliche Auskunft:
Dr. Michaela Appel
+49(0)89-21 01 36-139
michaela.appel@mfv.bayern.de

Winterbrücke über den Shayok bei Khapalu

Einzug des Maharadja von Jammu und Kashmir nach Srinagar

Im Klosterhof von Lamayuru

Dorf und Kloster von Charasa im Nubratal

 

Kunstkabinett 3: Der Blaue Reiter und das Münchner Völkerkundemuseum

11.11. 2009 – 24.05.2010

In die Dauerausstellung Weiter als der Horizont – Kunst der Welt integriert ist der Sonderausstellungsbereich Kunstkabinett. Im Kunstkabinett werden in loser Folge wechselnde Ausstellungen präsentiert, die einzelne Aspekte des Grundthemas herausgreifen und akzentuieren.

Der 1912 erschienene Almanach 'Der Blaue Reiter' zählt zu den bedeutendsten programmatischen Künstlerschriften des 20. Jahrhunderts. Wassily Kandinsky und Franz Marc propagierten mit der Schrift eine neue Geistigkeit und Freiheit für die Kunst. Sie lösten bisherige Grenzziehungen zwischen Kunstgattungen und damit verbundene Wertigkeiten auf und nahmen neben Werken der Gotik und der modernen Kunst auch Volkskunst, Kinderkunst und besonders ethnographische Kunst in ihr Buch mit auf. Neun dieser ethnographischen Kunstwerke aus Amerika, Ozeanien, Südasien und Afrika, die aus den Sammlungen des Staatlichen Museums für Völkerkunde München stammen, werden nun exklusiv im Kunstkabinett präsentiert.  

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (Hirmer Verlag)

Ausstellungsbegleitende Führungen der Reihe "Kuratoren führen" finden an jedem dritten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr statt.
Die Themen finden Sie hier.

Wissenschaftliche Auskunft:
Dr. Elke Bujok
+49(0)89-210136-136
elke.bujok@mfv.bayern.de

In der Reihe "Kunstkabinett" waren bereits zu sehen:
Kunstkabinett 1: Spuren der Heiligkeit. Mystischer Islam in Pakistan. Fotografien von Lukas Werth (22.1. - 3.5.2009)
Kunstkabinett 2: Die Kunst des Fälschens -  untersucht und aufgedeckt (22.1. - 3.5.2009)

 

 

Sufi Poster Art aus Pakistan

Studioausstellung der Orient-Abteilung in der Ravi Gallery
06. Mai 2008 bis 02. Mai 2010

In Pakistan, dem zweitgrößten Land der muslimischen Welt und Kerngebiet des Sufismus (islamische Mystik), spielt die volkstümliche Verehrung charismatischer Heiliger eine außerordentliche Rolle. Zeitgenössische Poster-Porträts, die diese „Freunde Gottes“ und ihre Mausoleen abbilden, sind wichtige Medien der Frömmigkeit. Im Gegensatz zur allgemeinen islamischen Vermeidung figurativer Darstellungen orientiert sich der lebendige Schrein-Islam Pakistans an Bildern. „Persönlichkeitsposter“ berühmter Sufi-Heiliger sind konkrete bildliche Manifestationen, die heute in die Kultur des Massenkonsums eingebunden sind, aber dennoch ein reiches Archiv des visuellen Gedächtnisses bewahren.

Das Völkerkundemuseum zeigt eine Auswahl seiner weltweit einzigartigen Sammlung dieser populären farbenfrohen Bildkunst.

Wissenschaftliche Auskunft:
Privatdozent Dr. Jürgen Wasim Frembgen
Tel. +49-(0)89- 2101 36 141
juergen.frembgen@mfv.bayern.de


 

Formenwelten der Kalebassen in Afrika

Sonderschau in der Afrika-Dauerausstellung
bis Ende Januar 2010

Kalebassen faszinieren durch die überbordende Vielfalt ihrer Formen und Verzierungen. Durch gezieltes Abbinden der Flaschenkürbispflanze kann die spätere Gestalt einer Kalebasse modelliert werden. Die Art der Muster reicht von Bemalungen über Einbrennungen bis hin zu Intarsien. Sie dienen häufig nicht nur der Dekoration, sondern transportieren auch Bedeutungen.

Kalebassen werden auf dem gesamten afrikanischen Kontinent hergestellt und benutzt. Sie dienen als Gefäße, Schalen oder Schöpflöffel für Speisen und Getränke, medizinische und kosmetische Flüssigkeiten. Auch Musikinstrumente, Schnupftabakdosen oder rituelle Objekte werden aus Flaschenkürbissen hergestellt.

Die meisten der hier gezeigten Kalebassen waren bislang im Afrika-Depot des Museums lediglich Forschern und interessierten Sammlern zugänglich und werden somit erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.

Die kleine Sonderschau, die unter Mithilfe von Lena Siemers realisiert werden konnte, ist bis Ende des Jahres 2009 in der Afrika-Dauerausstellung zu sehen.

Wissenschaftliche Auskunft
Dr. Stefan Eisenhofer
089-21 01 36-138
stefan.eisenhofer@mfv.bayern.de


 

 

Neu im Museum

Sonderschau im Zentralbereich des I. OG

Unter dem Titel "NEU IM MUSEUM" werden im Zentralbereich des 1. OG in loser Folge Exponate vorgestellt, die als Spende, Schenkung oder Ankauf neu ins Haus gekommen sind, oder nach einer Restaurierung wieder in altem Glanz erstrahlen.

Aktuelles Thema:
Meisterwerke indischer Kunst aus der Sammlung Robert Gedon 

Aus Anlass des 100. Geburtstages von Robert Gedon zeigen wir ab 6. Mai 2009 ausgewählte Stücke aus seiner Sammlung.

Im Jahr 1955 unternahm Robert Gedon (geb. am 6. Mai 1909 in Berlin)  seine erste Asien-Reise, die ihn nach Indien und Japan führte. Als er nach seiner Rückkehr nach München ein Objekt erwarb, das seiner Meinung nach aus Indien stammte, in Wahrheit jedoch aus Thailand war, begann er sich intensiv mit indischer Kunstgeschichte zu befassen. Es folgten weitere Indien-Reisen und damit verbunden ein steter Ausbau seiner Sammlung.
Die erste Ausstellung seiner inzwischen doch umfangreichen Sammlung erfolgte 1962 im Staatlichen Museum für Völkerkunde in München. Die zahlreichen Bekanntschaften mit indischen Kunstgeschichtlern und Fachleuten aus europäischen Museen ließen ihn bald zu einem geschätzten Fachmann für indische Kunst aufsteigen. Ausstellungen in Rotterdam, Stuttgart, Hamburg, Zürich und Offenbach folgten. Einen Höhepunkt bildete die Teilnahme an der Ausstellung "Weltkunst aus Privatbesitz" 1968 in Köln.
Im Jahr 1971 wurde Robert Gedon zum Honorar-Generalkonsul der Republik Indien ernannt, ein Amt, das er bis 1984 inne hatte. Im Jahre 1975 begleitete er den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Alfons Goppel auf einer offiziellen Reise nach Indien.
Zwei Jahre später verkaufte Robert Gedon einen großen Teil seiner Sammlung an den bayerischen Staat. Ein zweiter und dritter Teil folgte 1985 und 1986. Mit dem Erwerb der Sammlung Gedon bekamen die Süd- und Ostasienabteilungen des Museums einen international bedeutenden Zuwachs. Zu seinem 75. Geburtstag zeigte das Museum in München ihm zu Ehren eine große Sonderausstellung, zu der ein umfangreicher Katalog erschien. Am 10. Februar 1989 verstarb Robert Gedon in München.

 

Wissenschaftliche Auskunft
Dr. Wolfgang Stein
089-21 01 36-167
wolfgang.stein@mfv.bayern.de

Ganesha

Shiva

 

 

Pueblo-Indianer und Indianer in Kalifornien

Sonderschau im Nordamerika-Saal
April 2006 bis 31. Januar 2010

Der nordamerikanische Südwesten ist von kultureller und sprachlicher Vielfalt geprägt, in Kalifornien ebenso wie im Pueblo-Gebiet.

Im Norden Kaliforniens, einem bewaldeten Gebiet mit gemäßigtem Klima, war der Fischfang sehr ergiebig und ermöglichte eine sesshafte Lebensweise. Die Hupa, die Yurok, u. a., wohnten das ganze Jahr über in geräumigen Plankenhäusern. Die kleinen Dörfer entlang der Flüsse blieben voneinander unabhängig, keine übergeordnete Instanz verband sie. In MIttel- und Südkalifornien lebten die Menschen als Sammler und Jäger, wobei die Jagd auf Grund der spärlichen Fauna in diesem trockenen Gebiet nebensächlich blieb. Bei allen diesen Kulturen stellten Eicheln die Basis der Ernährung dar. Sie wurden in Mörsern zu Mehl zerstoßen und entsäuert, bevor man sie zu Brot oder Brei verarbeitete. Die Korbflechterei war sehr vielseitig und in allen Bereichen der materiellen Kultur vorhanden. Die Körbe weisen neben ihrer Funktionalität hohe ästhetische Ansprüche auf. Wohlstand wurde durch wertvolle Gegenstände wie Dentalium, Obsidian oder speziellen Stirnschmuck zur Schau gestellt.

Die Vorfahren der Pueblo-Indianer begannen vor ca. 2.000 Jahren, Ackerbau zu betreiben und feste Dörfer anzulegen. Sie bauten u.a. Mais, Bohnen und Kürbisse an, trieben Handel und gingen nebenbei weiter Jagen und Sammeln. Mit Bewässerungskanälen und der Hilfe übernatürlicher Wesen, u.a. der Kachina, kämpften sie gegen die Trockenheit ihrer wüstenartigen Umgebung an. Ihre kunstvolle, seit prähistorischer Zeit betriebene Töpferei ist heute ein einträglicher Erwerbszweig.

Die Sonderschau innerhalb der Dauerausstellung Nordamerika-Saal zeigt Keramiken, Kachina-Figuren, Schmuck und Alltagsgegenstände der verschiedenen Pueblo-Kulturen sowie seltene, frühe Objekte der kalifornischen Indianer, darunter wertvolle muschelverzierte Körbe, Kopfschmuck und Gebrauchsgegenstände.

Wissenschaftliche Auskunft:
Dr. Wolfgang Stein
+49 (0)89-21 01 36-176
wolfgang.stein@mfv.bayern.de

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Grafik kalifornische Indianer aus Choris 1822

Grafik: Kalifornische Jäger, Choris 1822

Foto Kachina-Figur, Schmetterlingsmädchen

Kachina-Figur: Palhik-Mana, um 1910

 

Fotoausstellungen in der Galerie im Max2,
dem Café im Museum für Völkerkunde

Derzeit keine Fotoausstellung.

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