Staatliches Museum für Völkerkunde München
Kunst und Kultur aus Afrika • Asien • Amerika • Ozeanien


 



Sonderausstellungen

 

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Des Kaisers geschenkte Kleider
25 Meisterwerke textiler Kunst aus Asien.
Die Sammlung Marx.
2.2. bis 30.9.2012

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Kunstkabinett 5
Der Mondflüsterer
Indianische Druckkunst und Silberschmuck von der kanadischen Pazifikküste aus der Sammlung Larink
Sonderausstellung im Kunstkabinett der Ausstellung "Weiter als der Horizont - Kunst der Welt"
Ausstellungsdauer: 22.09.2011 - 31.01.2012

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Oya. Von osmanischer Mode zu türkischer Volkskunst
Ausstellung in der Ravi Gallery
20.05.2011 - 29.04.2012

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Gesichter des Buddha
Kunst des Buddhismus in Asien

Jahresausstellung 2011/2012 im Zweigmuseum im Residenzschloss Oettingen in Bayern
Ausstellungsdauer: 15.04.2011 - 05.02.2012


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Fotoausstellungen im Museumscafé
derzeit keine Fotoausstellung
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Des Kaisers geschenkte Kleider.
25 Meisterwerke textiler Kunst aus Asien


Die Sammlung Marx.
2.2. bis 30.9.2012


Erstmals ist im Völkerkundemuseum München die einzigartige Sammlung asiatischer Textilien von Claus-Peter Marx (gest. 2009) und Agnes Marx (gest. 2011) zu sehen.
Seit den 1970er Jahren trug das Tutzinger Sammler-ehepaar mit großer Begeisterung und Kennerschaft exquisite Textilien zusammen.
Die chinesischen Gewebe der Sammlung zeichnen sich durch ihr hohes Alter, ihre Farbenfreudigkeit und höchste Kunstfertigkeit in Stickerei und Verarbeitung aus.
Einige Textilien wurden für den chinesischen Kaiserhof der Ming-Zeit (1369-1643) gefertigt, wie sich aus dem Symbol des Drachens mit fünf Klauen (nicht nur vier wie
sonst üblich) und dem prachtvollen kaiserlichen Gelb ablesen lässt.
Der chinesische Kaiser zeichnete mit diesen besonderen Stoffen hohe Würdenträger aus, unter denen auch mongolische und tibetische Fürsten und Mönche waren. Eines der Gewebe ist daher in Form eines tibetischen Mönchsgewandes in der Ausstellung zu bewundern.
Zu den Glanzstücken der Sammlung Marx gehören eine Reihe feinster osmanischer Stoffe und Stickereien aus dem 16.-17. Jahrhundert, große repräsentative Tücher
aus Samt, Seide und Goldbrokat für den höfischen und vornehmen Wohnbereich.
Die Blütenmuster der Textilien erinnern an den Paradiesgarten, der nach islamischer Vorstellung ein Ort der vollkommenen Harmonie ist. Vergoldete Altarornamente und Götterstatuen aus tibetischen Tempeln bereichern die Präsentation.

Wissenschaftliche Auskunft: 
Prof. Dr. Jürgen Wasim Frembgen
Telefon +49 (0)89 210 136 141  (juergen.frembgen@mfv.bayern.de)
und Dr. Bruno Richtsfeld
Telefon +49(0)89 210 136 131 (bruno.richtsfeld@mfv.bayern.de)

Chinesische Löwenfigur

Textil-Motiv

Drachenmotiv


Weiter als der Horizont
Kunstkabinett 5:
Der Mondflüsterer
Indianische Druckkunst und Silberschmuck von der kanadischen Pazifikküste aus der Sammlung Larink


Sonderausstellung im Kunstkabinett der Ausstellung "Weiter als der Horizont - Kunst der Welt"
Ausstellungsdauer: 22.09.2011 - 31.01.2012

1979 "entdeckte" das Ehepaar Renate und Walter Larink erstmals die Kunst der indigenen Völker der kanadischen Nordwestküste und begann Siebdrucke, Schmuck und Holzschnitzereien zu sammeln.

Aus der Sammelleidenschaft entwickelten sich rasch persönliche Freundschaften zu den Künstlern aus British Columbia, Walter Larink wurde so zu einem der besten Kenner des zeitgenössischen Kunstschaffens der First Nations der kanadischen Pazifikküste.

Seit 2003 haben Renate und Walter Larink dem Staatlichen Museum für Völkerkunde München immer wieder in großzügiger Weise Stücke aus ihrer Sammlung übereignet.

Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun eine Auswahl der Siebdrucke und des Silberschmucks aus der Sammlung Larink präsentieren können.

Wissenschaftliche Auskunft:
Dr. Wolfgang Stein
Tel. +49 (0)89 210 136 176
wolfgang.stein@mfv.bayern.de

Der Mondflüsterer

Der Mondflüsterer



Oya. Von osmanischer Mode zu türkischer Volkskunst

Ausstellung in der Ravi Gallery
20.05.2011 - 29.04.2012

Vor hundert Jahren war das Tragen von Oya (Nadelspitze) im osmanischen Reich Mode.Heute ist in der Türkei das Anfertigen der Oya beliebte Volkskunst.

Im frühen 19. Jahrhundert treten sie in Erscheinung - bunte Blüten aus feinster seidener Nadelspitze. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind sie bereits im ganzen osmanischen Reich verbreitet, in Kleinasien, auf dem Balkan, den Inseln der Ägäis, in Palästina und Ägypten. Oya schmücken Kopftücher, aber auch Fese und Geldbeutel.

Heute sind Oya türkische Volkskunst, werden mit Vorstellungen aus dem Volksglauben und alten Mythen verbunden. Die Oya sind nur noch selten aus Seide gearbeitet, sondern meist aus Nylongarn. Nach altem Brauch verwahrt man sie in der Aussteuertruhe, sie werden aber auch auf dem Bazar verkauft sowie im Internet angeboten.

Das Münchner Völkerkundemuseum zeigt Oya-Beispiele vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit sowie zahlreiche Fotografien. Die Ausstellung wird unterstützt von der "Gesellschaft der Freunde Islamischer Kunst und Kultur" und der "Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bayern" in München.

 




Gesichter des Buddha
Kunst des Buddhismus in Asien

Jahresausstellung 2011/2012 im Zweigmuseum im Residenzschloss Oettingen in Bayern
Ausstellungsdauer: 15.04.2011 - 05.02.2012

Die Lehre des Buddha, etwa im 5. Jh. v. Chr. in Indien entstanden, ist noch heute eine der großen Religionen Asiens.Gezeigt werden Meisterwerke buddhistischer Skulptur und Malerei aus fast zwei Jahrtausenden. Die Objekte stammen aus den Sammlungen des Staatlichen Museums für Völkerkunde München. Sie geben dem Betrachter Einblick in die Vielfalt und Ästhetik der Kulturen des östlichen und südlichen Asiens.

Völkerkundemuseum im Residenzschloss
Schloßstrasse 1, 86732 Oettingen in Bayern
Tel. Fax: 09082 3910


Fotoausstellungen in der Galerie im Max2,
dem Café im Museum für Völkerkunde

Derzeit keine Fotoausstellung.

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